Vom kleinen Vogel, der nicht singen wollte

Solveig Cornelia Thorwart

Vom kleinen Vogel, der nicht singen wollte

Bilder von Samadhi Holm


Was ist nur mit dem seltsamen kleinen Vogel los, der so still und stumm auf seinem Ast sitzt?
Die anderen Vögel aus dem großen Laubbaum lieben es, zu singen, zu zwitschern und zu tirilieren.
Eines Tages beschließen sie, den stillen kleinen Vogel einfach zu fragen.

Eine zarte, berührende Geschichte vom Anderssein und von der Freundschaft.

 

Aus dem Buch:

 

 

 

Stimmen zum Buch:

Während alle anderen Vögel im großen Laubbaum zwitschern, singen, tschilpen oder krächzen, sitzt einer von ihnen stumm auf einem Ast. Es ist der kleine Vogel, der nie einen Laut von sich gibt und deswegen von den anderen seltsam angeschaut und gemieden wird. Bis der alte, weise Rabe eines Tages beschliesst: "Vögel, so kann es nicht weitergehen!" Sie fliegen auf den kleinen schweigsamen Vogel zu und fragen ihn, warum er nicht mitsingt. Die Antwort verblüfft die ganze Vogelschar: "Weisst du, weiser Rabe, ich sehe, dass es niemanden gibt, der all dem Singen und Musizieren und Jubilieren zuhört. Ihr habt alle so schöne Stimmen, und  Tag für Tag gebt Ihr so schöne Konzerte. Aber niemand hört euch zu." So kommt es, dass der kleine Vogel zum Zuhörer der ganzen Vogelschar geworden ist.

Die berührende Geschichte über Freundschaft und Anderssein kann zum Anlass genommen werden, selber den Vogelstimmen in der Natur zu lauschen. Weiter eignet sich die Geschichte zur klanglichen Umsetzung, indem Geräusche und Stimmen der Vögel nachgeahmt werden. Das Bilderbuch ist nur als Broschüre erhältlich.

(Rezension in 4bis8, vom April 2009)

 

 

ISBN: 978-3-937797-20-5

20 Seiten, Rückendrahtheftung

erschienen November 2008